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Programm für München

9:30-
10:00
Einlass
10:00 – 10:15 Uhr Empfang und Eröffnung

Eröffnung und Begrüßung durch German UPA und MD.H

10:15 – 10:50 Uhr Vortrag 1

Usability mittelständischer Anwendungssoftware als Wettbewerbsfaktor?

Herrn Dipl.-Wirtsch.-Inf. Achim Oberg
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für
Mittel­stands­forschung an der Universität Mannheim

Können kleine und mittlere Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern,
indem sie die Usability der von ihnen produzierten oder eingesetzten Anwendungssoftware verbessern? Dieser Frage wurde in den vergangen 12 Monaten im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsprojekts nachgegangen. Dazu wurden neben zahlreichen Usability-Experten über 300 mittelständische Unternehmen verschiedener Größe in Deutschland systematisch befragt. Die Daten geben Aufschluss über die aktuelle Verbreitung von Usability-Praktiken, über die Erwartungen mittelständischer Kunden sowie über Wissen und Einstellung typischer Softwareproduzenten in Deutschland. Dabei wird deutlich, welche Chancen und Probleme sich für einzelne Unternehmen durch die Anwendung von Usability-Methoden ergeben. Darüber hinaus zeigt sich, in welcher Weise weitere Akteure im Umfeld eines Unternehmens – wie Universitäten, mittelständische Dienstleister, Medien, Verbände – einen Einfluss auf den erfolgreichen Einsatz von Usability-Praktiken im Mittelstand haben.

10:55 – 11:30 Uhr Vortrag 2

Just enough documentation - User Stories und User Experience Design
Wie funktioniert zielführendes Anforderungsmanagement in agilen Entwicklungsprozessen wie SCRUM?

Mathias Wrba, Head of Digital Marketing Strategy,
FELD M GmbH
 
Herzstück der Anforderungen in agilen Projekten sind zumeist kurze User Stories die Kernfunktionalitäten in einem einzigen Satz beschreiben. Trotz dieser schlanken Form eignet sich der Ansatz gut um User Experience und Usability einen wichtigen Stellenwert innerhalb von Projekten einzuräumen.
Der Vortrag erläutert wie User Stories zu Beginn eines Projektes erarbeitet werden können und von wem sie idealerweise geschrieben und gepflegt werden. Außerdem wird aufgezeigt was eine gute von einer schlechten Story unterscheidet und wie Stories mit anderen Methoden aus dem User Experience Design unterfüttert werden können.
11:35 - 12:15 Uhr
Vortrag 3

Smart Meter: Einfach Energie sparen? - Eine User Experience Studie zum Intelligenten Stromzähler.

Susanne Lübeck
Specialist | User Experience
GfK SirValUse Consulting GmbH
 
Im Rahmen des zunehmenden Interesses an Energieeffizienz wird auch Smart Metering in den Medien immer häufiger thematisiert. Bei entsprechendem Stromtarif werden dem Nutzer über eine Internetplattform Informationen und Analysen seines eigenen Stromverbrauchs angeboten.
In einer qualitativen User Experience Studie sind wir der Frage nachgegangen, wie der Intelligente Stromzähler mit all seinen Informationsmöglichkeiten von den Nutzern aufgenommen wird. Hierfür wurden einerseits Nichtnutzer zu ihren Erwartungen und Vorstellungen befragt. Andererseits wurden In-Home-Interviews mit Nutzern eines Smart Meters durchgeführt.

Die Ergebnisse stellen dar, welche Erwartungen die Teilnehmer an einen Smart Meter haben und ob diese erfüllt werden, wie die Informationsmöglichkeiten des Stromzählers genutzt werden, auf welchem Stand sich die Usability der getesteten Systeme befindet und welcher Stellenwert dieser beizumessen ist.
12:15 – 13:15 Uhr

Mittagspause

13:15 – 13:50 Uhr Vortrag 4

Warum regelmäßig ≠ permanent ist: Über die Notwendigkeit die User Experience von Online-Prozessen permanent zu überwachen

Juliane Hartmann
m-pathy

In dem Beitrag wird es zunächst einmal um die Bedingungen gehen,
die es notwendig machen, die UX von Online-Prozessen (z.B. klassischen Checkout-, Registrierungs- oder Buchungsprozessen) nicht nur in regelmäßigen Abständen (z.B. viertel- oder halbjährlich im Usability-Lab, über On-Site Befragungen oder Remote-Tests), sondern wirklich permanent zu überwachen (z.B. agile Website-Entwicklung, Veränderungen in der Nutzergruppe je nach forcierten Online-Marketing Maßnahmen etc.). Dies wird an einem Beispiel noch einmal verdeutlicht und eine Möglichkeit aufgezeigt, wie diese permanente Überwachung möglich sein könnte (m-pathy UX-Monitoring).

13:55 – 14:30 Uhr Vortrag 5

Designing for Experience: User Experience als Baustein des digitalen Marketing

Andreas Selter
SapientNitro

Im klassischen User Interface Design besteht häufig die
Gefahr, User Experience isoliert zu betrachten. Im Vordergrund stehen die jeweilige Plattform (z.B. Web, Mobile, Software), einige
Designanforderungen des Kunden, die identifizierten Anwenderbedürfnisse sowie das bekannte Einmaleins der Usability. Bestenfalls werden Usability & UX noch empirisch evaluiert und entsprechend optimiert. Welche Bedeutung und Relevanz das so
gestaltete Produkt für den Endanwender tatsächlich hat, wie nachhaltig sein Erlebnis damit ist, lässt sich so aber kaum beeinflussen. Wirkungsvolles User Experience Design muss im Kontext einer integrierten Strategie stehen. Was sind die wahren Bedürfnisse der Kunden jenseits des Produkts, was die die strategischen Ziele des
Anbieters, wofür steht die Marke, welche Werte sollen transportiert werden?

Dies sind nur einige der Fragen, die sich User Experience Designer heute stellen müssen. Der Vortrag geht anhand von Fallbeispielen darauf ein, wie Human-Centered Design im digitalen Zeitalter aussehen kann, um daraus nachhaltig erfolgreiche Erlebnisse zu schaffen.

14:35 – 15:10 Uhr Vortrag 6

Wege der Zusammenarbeit: User Experience Design im agilen Umfeld

Mareike Graf
AutoScout24

Immer mehr Unternehmen arbeiten mit agilen Entwicklungsmethoden. Immer mehr Unternehmen haben eine eigene UX Abteilung.
Wie funktioniert das? Was bedeutet Agil für UX und Design? Wie kann die Zusammenarbeit gestaltet werden? Was sind gemeinsame Vorgehensweisen?  Was sind Schnittstellen?
Nach knapp zwei Jahren Erfahrung im Scrum Umfeld berichte ich über die Erfahrungen von User Experience Design im Scrum Umfeld.

 15:15 – 15:45 Uhr  Pause
15:45 – 16:20 Uhr Vortrag 7

Ich sehe, was Du fühlst:
Emotiontracking im UX Research

Henning Brau & Kristin Kolbe
User Interface Design GmbH

Nachdem Eye Tracking-Technologien mittlerweile in der Usability-Evaluation etabliert sind, verspricht die Aufzeichnung und Analyse von Emotionen einen neuen Durchbruch für den auf physiologischen Daten basierenden User Research. Dabei zeichnen Kamerasysteme spontane mimische Reaktionen auf, die sich während eines User-Experience-Tests im Gesicht eines Nutzers widerspiegeln. Eine Analysesoftware erkennt die den jeweiligen Mimiken zugrundeliegenden Emotionen und macht sie so für eine Auswertung zugänglich.

Die Methode soll einen quantitativen Zugang zur User Experience ermöglichen und konkrete Nutzungssituationen hinsichtlich ihrer Bedeutung für das Nutzungserleben bewertbar machen. Wir berichten aus Sicht der Berufspraxis die Erfahrungen mit einem System zum Emotion-Tracking und ziehen eine Bilanz über die praktische Verwendbarkeit sowie über das Aufwand-Nutzen-Verhältnis.

16:25 – 17:00 Uhr Vortrag 8

Der User im ÖPNV: Findet der Fahrgast von A nach B? Outdoor-Nutzertest eines Leitsystems im öffentlichen Raum

Paul Müller
Agentur Siegmund GmbH

Wir berichten von einem Projekt, dass wir für die Stuttgarter Straßenbahnen AG in Stuttgart Anfang diesen Jahres durchgeführt haben. Dabei ging es um die Usability-Evaluation eines Leitsystems für die Stadtbahn-Haltestellen im öffentlichen Personennahverkehr.

Was waren die Herausforderungen bei der Konzeption, Planung und Durchführung des Outdoor-Tests? Welcher Methodenmix hat sich bewährt? Was waren die wichtigsten Erkenntnisse?

17:00 Uhr

Abschluss-Statement

German UPA

Ab 17:30

Get-Together


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  • Einlass für registrierte Teilnehmer ist gesichert.
  • Einlass für die nicht-registrierte Teilnehmer wird nur beschränkt möglich.


 

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