Programm 2007
|
Grußwort 10:30 Einleitung und Begrüssung durch Kurt Kapp, Referat für Arbeit und Wirtschaft, Stadt München |
|
|
10:40 Einführung und Beispiele zur Usability im Gesundheitswesen Ein Vortrag von Prof. Dr. Heiner Bubb, Lehrstuhl für Ergonomie, TU München Folien zum Vortrag Bubb, PDF 3,1 MB |
|
|
11:20 Mißlungenes Design. Usability-Mängel als Gefährdung der Sicherheit Ein Vortrag von Dr. Thomas Rölleke, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Bonn Folien zum Vortag Rölleke, PDF 4,3 MB |
|
|
12:00 Experimentelle Usability in der Medizintechnik Ein Vortrag von Dr. Ulrich Matern, Universiätsklinikum Tübingen |
|
|
12:45 Mittagspause |
|
|
13:30 Die Rolle von Prototyping beim UI Design interventioneller radiologischer Systeme Ein Vortrag von Philipp Quaet-Faslem, Siemens Corporate Technology, München Folien zum Vortrag Quaet-Faslem, PDF 417 KB Kurzfassung: Prototyping ist essentiell für die Entwicklung von Hardware User Interfaces. Mit Model Based Prototyping können kostengünstig funktionale Prototypen realisiert werden, die sowohl Hardware als auch die dazugehörige Software integrieren. Diese werden dann mit potenziellen Kunden getestet. - Gerade die Entwicklung von Hardware wie etwa eines neuen Angiografiesystems ist immens teuer. Da kann man nicht einfach zwischendurch das Design etwa eines Bedienpults ändern. Um von Anfang an auf Nummer Sicher zu gehen, werden bei Siemens Medical Solutions zunächst Nutzerworkshops veranstaltet. Deren Ergebnisse fließen in Design-Workshops ein, auf deren Basis ein erster Prototyp erarbeiten wird. Dieser wird dann ausgiebig getestet. In einem späteren Stadium werden potenzielle Kunden zum Test eingeladen. So entsteht ein Produkt, das den Nutzeranforderungen genau entspricht, und erspart zeitaufwendige Entwicklungsirrläufe und damit hohe Fehlkosten. |
|
|
14:45 Usability in der Gerontologie und als Komponente der Patienten-Compliance Ein Vortrag von Dieter Rhode, Generation Research Program (GRP) der LMU München Kurzfassung: Die zunehmend wachsende Gruppe älterer Menschen stellt besondere Herausforderungen sowohl an die Art, wie auch an die Benutzbarkeit von Produkten und Nutzeroberflächen. Entwickler sind zum einen gefordert, den sich im Alter ändernden Sinneseindrücken Rechung zu tragen, zum anderen sehen sie sich mit einer noch geringen Bereitschaft und Fähigkeit der Nutzergruppe konfrontiert, die Technik zu durchdringen. - Im Zusammenhang mit der Generierung, Steigerung und Erhaltung von Therapiemotivation kommt barrierefreien Nutzeroberflächen und Produkten zudem eine wichtige unterstützende Funktion zu. Sie steuert einem durch Verständnis- und Benutzbarkeitsprobleme mitbedingten Therapieabbruch entgegen und unterstützt die Patienten in ihrem Genesungsprozess. |
|
|
15:00 Das rechtliche Umfeld zur Usability in der Medizintechnik Ein Vortrag von Dr. Joachim Harloff, Soft Use, München Folien zum Vortrag Harloff, PDF 101 KB Tonaufzeichnung, M4V 21 MB Video, MP4 28 MB Kurzfassung: Ausgehend von internationalen Normen zur Gebrauchstauglichkeit und zur Sicherheit medizinischer Geräte wird die einschlägige europäische und nationale Gesetzgebung kurz vorgestellt. Daraus ergeben sich Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit der Geräte und an den Ablauf und die Dokumentation des Entwicklungsprozesses. |
|
|
15:45 Usability Engineering und die Dokumentation von "Medical Safety Design" Ein Vortrag von Alexander Steffen, User Interface Design GmbH, Mannheim Folien zum Vortrag Steffen, PDF 429 KB Kurzfassung: Medizinische Geräte helfen Krankheiten zu diagnostizieren, überwachen Lebensfunktionen und helfen bei der Heilung. Dies gelingt umso besser, je bedienfreundlicher ein medizinisches Gerät ist ist. Die DIN EN 60601-1-6 und die EN 62366 wenden sich deshalb an Hersteller von Medizinprodukten. Sie fordern Gebrauchstauglichkeit und Risikomanagement. Neben der Durchführung eines vollständigen Usability Engineering Prozesses fordert dieser Normenverbund auch eine konsequente, detaillierte Dokumentation aller Analyse- und Gestaltungsschritte in Form eines Usability File. Das Usability File umfasst alle Planungen, Entwürfe, Prototypen, Tests sowie deren Ergebnisse. Die Gestalt des Usability File ist derzeit nicht durch die entsprechenden Gremien spezifiziert, was für die konkrete Arbeit der Medizingerätehersteller problematisch ist. UID geht diesbezüglich neue Wege. Wir geben Medizingeräteherstellern eine Strukturierungshilfe zur Durchführung des Usability Engineering Prozesses mit gleichzeitiger, zeitnaher Dokumentation der Teilergebnisse aller Prozessschritte. Im Vortrag zum World Usability Day soll diese Vorgehensweise ausführlich dargestellt werden. |
|
|
16:30 Kaffeepause |
|
|
17:00 Das Microsoft Health Common User Interface Ein Vortrag von Clemens Lutsch, Developer Platform & Strategy Group, Microsoft Deutschland GmbH, Unterschleissheim Kurzfassung: Der Vortrag gibt einen Überblick in die "CUI" genannte Programmatik von Microsoft, die es Entwicklern von Healthcare- Anwendungen erlauben soll, eine einheitliche UI-Sprache zu verwenden. Weiterhin werden aktuelle Beispiele von integrierten Informationssystemen für den Healthcare- Bereich gezeigt, die neue UI Technologien verwenden. |
|
|
17:45 User Centered Design in der Entwicklung von Medizinprodukten Ein Vortrag von Torsten Gruchmann, Use-Lab, Steinfurt Folien zum Vortrag Gruchmann, PDF 945 KB |
|
|
18:30 User Centered Design des Lichtassistenzsystems ALADIN Ein Vortrag von Philipp von Hellberg, User Centered Technologies Research, FH Vorarlberg, Dornbirn Video zum Vortrag Hellberg, MP4 88,5 MB Kurzfassung: Im Mittelpunkt der Entwicklung des EU-Projektes Ambient Lighting Assistance for Elderly People (aladin) stehen die Bedürfnisse älterer Menschen, ihrer Familien und Pflegekräfte. Der Einsatz von Tages- und Kunstlicht soll zur geregelten Aktivierung und Entspannung beitragen. Online- Messungen am Körper beeinflussen laufend den Regelkreis des Systems. In der weiteren Folge wird die geistige Fitness der Menschen länger aufrechterhalten. Da das System ohne Betreuung verwendet werden soll, wird einen hoher Grad an Usability der Messsensoren und der Steuerungsbox für den Fernseher vorausgesetzt. www.ambient-lighting.eu |
|
|
19:15 Usability-Design in der Medizintechnik Ein Vortrag von Lars Neuefeind, Siemens Medical Solutions, Erlangen |
|
|
20:00 Kontakte und Gespräche |
|
|
20:45 Ende |


